
Es geht für unsere Untersuchungen nicht um Akustik im herkömmlichen Sinn, um die in einem Raum vorhandene spezielle Akustik allein. Wir unterscheiden diese messbaren akustischen Ereignisse von den wahrgenommenen, im Bewusstsein des Menschen entstehenden Phänomene.
Wenn wir uns etwas näher mit dieser Unterscheidung befassen, können wir festhalten, dass beide auf einer Rezeption und einer Verarbeitung basieren und im zweiten Fall eine Interpretation dazukommt. Die Anzeige des Messgerätes werte ich hier nicht als Interpretation, die allein dem Betrachter des Messgerätes obliegt. Also sprechen wir im zweiten Fall von Empfängersystem, dass das Empfangene aufnimmt, verarbeitet und interpretiert.
Wie auf der Eingangsseite kommuniziert setzen wir den nachgewiesenen pathologisch wirkenden akustischen Reizen unserer Alltagsumgebung notwendig „künstlich“ hergestellte akustische Phänomene entgegen, die jedoch auf reinsten natürlichen Schallentwicklungsphänomenen beruhen und in ihrer Verbindung mit einer therapeutischen Situation, die ihren Blickwinkel und Wirkungskreis nicht auf der Pathogenes sondern der Salutogenese hat.
In unsere Studien fließen verschiedenste pathologische Erscheinungen mit ein, sie werden jedoch nicht intentional „behandelt“, jedoch versuchen wir auch keine Heilungseffekte zu verhindern.
Die APME, ein akustisch induziertes physiomentales Tiefenentspannungsverfahren, zielt auf den regenerativen und für den menschliche Organismus existentiell notwendigen Faktor von Tiefenentspannung ab, deren Fehlen oder Gestört-Sein epidemiologisch nachgewiesen zu den Hauptursachen von Zivilisationskrankheiten und deren Verstärkung führt bzw. geführt hat.
Nachgewiesen ist auch die Verschiebung der medizinisch Aufgaben in diesen medizinisch jüngeren Bereich bzw. aus epidemiologischer Sicht ein verhältnismäßiges Übergewicht pathogener Fälle im Vergleich zu Zeiten vor den neueren medizinisch technischen „Fortschritten“.
